Vielleicht hast du schon einmal von Women’s Circles gehört und dich gefragt, was daran so besonders sein soll.
Ein Women’s Circle ist kein Workshop und keine Therapie. Er ist auch kein Ort, an dem du performen musst. Ein Circle ist ein heiliger Raum, in dem Frauen zusammenkommen, um einfach zu sein.
Im Circle geht es nicht darum, sich zu vergleichen oder Lösungen zu finden.
Es geht darum, wahr zu sein. Mit allem, was gerade in dir ist: Freude, Trauer, Wut, Scham, Angst, Vision, Weichheit, Kraft.
Der Kreis als urweibliche Form
Frauen haben schon immer im Kreis zusammengefunden:
beim Kochen, Stillen, Gebären
bei Übergängen wie der ersten Blutung oder in Phasen von Trauer
um Heilwissen zu teilen, gemeinsam zu singen und füreinander da zu sein
Doch diese Kreise wurden unterbrochen. Frauen wurden getrennt, oft gegeneinander ausgespielt. Diese Trennung wirkt bis heute und zeigt sich in Angst, Scham und dem Gefühl, „zu viel“ zu sein.
Women’s Circles sind eine Rückkehr in diese urweibliche Verbindung.
Die Hexenwunde und die Trennung
Viele Frauen tragen unbewusst die Hexenwunde in sich:
die Angst, für ihre Wahrheit verurteilt zu werden
die Angst vor dem Neid anderer Frauen
die Angst, für ihr Strahlen beschämt zu werden
Women’s Circles helfen, diese Wunde zu heilen. Indem wir uns wieder verbinden, brechen wir die Trennung und erinnern uns gemeinsam an unsere Kraft.
Was im Circle passiert
Im Women’s Circle gibt es einen heiligen Grundsatz:
Alles darf da sein. Niemand wird bewertet. Niemand bekommt Tipps.
Wenn eine Frau spricht, hören wir. Wir atmen mit ihr. Wir halten den Raum. Diese Art des Zuhörens ist transformierend.
Viele Frauen erleben zum ersten Mal, wie es sich anfühlt, sich ohne Bewertung oder Verbesserung mitteilen zu dürfen.
Women’s Circles als Embodiment-Raum
Ein Circle ist nicht nur Sprechen, sondern ein verkörperter Raum:
Wir beginnen mit einer Ankunft im Körper.
Wir atmen, tönen, bewegen uns sanft.
Wir verbinden Stimme, Atem und Bewegung miteinander.
Wir erlauben Emotionen, sich zu zeigen, ohne sie wegzumachen.
Manchmal tanzen wir, manchmal sitzen wir in Stille, manchmal singen wir gemeinsam.
Der Circle wird zu einem Raum, in dem Körper, Herz und Geist wieder zusammenfinden.
Women’s Circles und dein Zyklus
Ein Circle folgt, wie dein Zyklus, einem natürlichen Rhythmus:
Ankommen (Winter)
Öffnen (Frühling)
Strahlen (Sommer)
Loslassen (Herbst)
Du darfst deinen Zyklus mitbringen: müde sein, strahlen, bluten, weich werden. Der Circle hält dich in allem, was du bist.
Warum Gemeinschaft Teil von Heilung ist
Heilung geschieht nicht nur in der Stille deines Zimmers. Heilung geschieht auch in Gemeinschaft.
Wenn eine Frau ihre Wahrheit ausspricht, heilt sie – und alle anderen mit.
Wenn eine Frau weint, erlaubt sie anderen, weich zu werden.
Wenn eine Frau strahlt, erinnert sie andere an ihr eigenes Licht.
Wir sind Spiegel füreinander. Wir erinnern uns gemeinsam.
Women’s Circles sind kein Luxus, sondern Teil einer neuen Kultur des Miteinanders.
Women’s Circles in meiner Arbeit
In meinen Women’s Circles geht es nicht darum, etwas zu „lernen“. Es geht darum, wieder in Gemeinschaft zu spüren, zu atmen und dich in einem gehaltenen Raum zu erfahren.
Wir arbeiten mit:
Atem und sanfter Bewegung
dem Zyklus und den Mondphasen
Stimme und Stille
dem Raum, in dem du einfach du sein darfst
Wenn dein Herz sich nach Verbindung sehnt, kann ein Women’s Circle ein Ort für dich sein.
Deine Einladung
Women’s Circles sind keine Events, sondern Heilräume, die dich an deine weibliche Kraft erinnern. Sie schenken dir die Erfahrung, dass alles da sein darf – ohne Bewertung, ohne Leistungsdruck, ohne Masken.
Wenn du spürst, dass du bereit bist, dich in Gemeinschaft wieder an dich selbst zu erinnern, lade ich dich ein, diese Folge meines Podcasts zu hören und tiefer in dieses Thema einzutauchen.
Hier geht es zum Podcast:
Wenn du tiefer in diese Arbeit eintauchen möchtest, findest du im Sink to Rise Membership begleitete Rituale, Embodiment- und Yoga-Klassen, um dich in deinem Zyklus, deinem Körper und deinem Leben wieder zu spüren:
Danke, dass du hier bist. Danke, dass du dich erinnerst.
Von Herz zu Herz,
Alena

